TINKERBRAIN

Über tinkerbrain – Institut für Bildungsinitiativen GmbH

Wie aus Forschung gute Bildung wird

tinkerbrain – Institut für Bildungsinitiativen GmbH entwickelt zeitgemäße Bildungsangebote an der Schnittstelle von Wissenschaft, Schule und Gesellschaft. Gemeinsam mit Forschungseinrichtungen werden komplexe Themen didaktisch aufbereitet und in verständliche Sprache, modernes Design und interaktive Lernformate übersetzt. So entstehen Lernangebote, die Kinder und Jugendliche fachlich fundiert und zugleich lebensnah an Zukunftsthemen heranführen.

1

Lernen im Raum

tinkerbrain versteht Schule nicht als abgeschlossenen Lernraum, sondern als Ausgangspunkt für forschendes Lernen im Quartier, in der Kommune und im digitalen Raum. Klassenzimmer, Schulhof, Straßen, Plätze oder Parks werden zu Lernorten, an denen Kinder und Jugendliche beobachten, dokumentieren, diskutieren und gestalten.

So entstehen Lernprozesse, die an den Alltag der Schülerinnen und Schüler anknüpfen und abstrakte Inhalte konkret erfahrbar machen.

2

Tinkering & forschendes Lernen

Zentral für die Arbeit von tinkerbrain ist das Tinkering-Prinzip: Kinder und Jugendliche entwickeln eigene Fragestellungen, probieren aus, scheitern, verbessern und finden Lösungen – mit den Händen, mit digitalen Werkzeugen und im Austausch miteinander.

Tinkering verbindet Technik, Gestaltung, Naturwissenschaften und gesellschaftliche Themen. Lernen wird dabei als offener Prozess verstanden, in dem Fragen wichtiger sind als schnelle Antworten.

3

Fünf Leitprinzipien

Bei allen Projekten orientiert sich tinkerbrain an fünf Leitprinzipien:

Zielgerichtete Didaktik (Purposeful Pedagogy)
Klare Lernziele, strukturierte Lernprozesse und kontinuierliches Feedback
Vernetztes Denken (Systems Thinking)
Zusammenarbeit mit Schulen, Kommunen und außerschulischen Partnern
Lernen in Schleifen (Looped Learning)
Projekte werden gemeinsam reflektiert und weiterentwickelt
Teilhabe für alle (Democratic Engagement)
Alle Schülerinnen und Schüler erhalten Zugang, Unterstützung und sichere Lernräume
Verbundene Lernräume (Digital Geographies)
Analoge und digitale Lernräume sind offen, barrierearm und kombinierbar
4

Was Schulen davon haben

Praxiserprobte, altersgerechte Lernformate
Flexible Einsetzbarkeit im Unterricht, in Projektwochen oder im Ganztag
Verbindung von Fachlernen, Beteiligung und Lebenswelt
Unterstützung bei Planung, Umsetzung und Reflexion
5

Und im Wissenschaftsjahr 2025?

Das fusionsLAB zeigt beispielhaft, wie dieser Ansatz funktioniert. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, das selbst an laserbasierten Verfahren für die Fusion forscht, entstand ein webbasiertes Lernangebot, das aktuelle Forschung zur Laserfusion in verständliche Lernprozesse übersetzt. Physikalische Grundlagen, Einblicke in die Forschung und gesellschaftliche Fragestellungen werden so für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 zugänglich – erprobt an drei Schulen und unmittelbar im Unterricht einsetzbar.