FORSCHEN, VERSTEHEN, MITDISKUTIEREN

Fusionsenergie im Klassenzimmer

Wie Fusion funktioniert, was sie leisten könnte und was noch ungelöst ist – praxiserprobt und direkt einsetzbar.

Das fusionsLAB ist ein Förderprojekt im Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie, einer Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Es geht um große Themen unserer Gegenwart: steigender Energiebedarf, begrenzte Ressourcen und Klimawandel. Welche Technologien nutzen wir schon heute – und woran wird geforscht? Das fusionsLAB liefert Schülerinnen und Schülern die Grundlagen, um sich selbst ein Urteil zu bilden.

Fusionsforschung ist Grundlagenforschung mit offenem Ausgang. Bis heute liefert kein Fusionskraftwerk Strom, und wie weit der Weg dorthin ist, lässt sich nicht seriös beziffern. Das fusionsLAB erklärt die Physik dahinter und die Hürden, die noch zu überwinden sind.

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Für Schülerinnen und Schüler

Was wäre, wenn wir die Energie der Kernfusion auf der Erde nutzbar machen könnten – mit Brennstoffen, die in der Natur verfügbar sind, und ohne CO₂-Ausstoß während des Betriebs?

Klingt nach Science-Fiction, doch genau daran wird weltweit geforscht. Fusion ist der Prozess, aus dem die Sonne ihre Energie bezieht. Ihn auf der Erde in einem Kraftwerk nutzbar zu machen, ist das Ziel dieser Forschung – erreicht ist es nicht.

Im fusionsLAB erkundet ihr die Zusammenhänge zwischen Energie, Klima und Wohlstand und versteht die Physik hinter der Fusion. Ihr lernt auch, woran es bisher scheitert: technische Machbarkeit, Kosten, Materialbelastung, Sicherheitsfragen und die Rolle der Fusion neben anderen Energiequellen.

Im Planspiel übernehmt ihr Rollen, die ihr selbst vielleicht nicht vertreten würdet, sucht Argumente und diskutiert Pro und Contra.

Energie verstehen. Zukunft mitdenken. Mitreden können.

Rückmeldung aus dem Unterricht

24 Schülerinnen und Schüler am Kaiser-Karls-Gymnasium in Aachen haben jeweils vor und nach dem fusionsLAB geantwortet – zu ihrem eigenen Wissensstand.

82 %
schätzten ihr Wissen über Fusion vorher als gering ein
63 %
schätzen es danach als gut oder eher gut ein
87 %
geben an, sehr viel oder einiges dazugelernt zu haben

Eine erste Rückmeldung aus einer Lerngruppe, ohne Kontrollgruppe und nicht repräsentativ. Die Angaben beruhen auf Selbsteinschätzung.

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Für Lehrkräfte

Das fusionsLAB macht ein komplexes Thema greifbar – mit einer klaren didaktischen Struktur, die an bestehende Lehrplaninhalte anknüpft: Energiequellen, Klimawandel, Nachhaltigkeit.

Offene Fragen und Gegenargumente gehören zum Material – im Planspiel diskutiert die Klasse Pro und Contra
Die fachlichen Grundlagen wurden mit dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT entwickelt, das unter anderem an laserbasierten Verfahren für die Fusion forscht
Entwickelt und erprobt an und mit drei Schulen in Aachen
Flexibel einsetzbar: Projektwoche oder regulärer Unterricht
Komplett kostenfrei
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Die fünf Module

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Das Forschungsteam

Lernt Forschende des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik kennen und erfahrt, an welchen Fragen der Fusionsforschung sie arbeiten.

2

Energie, Wohlstand & Klima

Wie hängt unser Lebensstandard mit Energie zusammen – und was bedeutet das fürs Klima?

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Die Sonne als Vorbild

Fusion findet jeden Tag statt – 150 Millionen Kilometer entfernt. Wie funktioniert das?

4

Fusionskraftwerke auf der Erde

Die Grundprinzipien der Fusion verstehen lernen – und einen vertieften Einblick in aktuelle Forschungsfragen bekommen.

5

Das Planspiel

Ein Fusionskraftwerk vor unserer Haustür? Ihr nehmt verschiedene Perspektiven ein – aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – und diskutiert Chancen, Risiken und offene Fragen eines möglichen Baus.

4

Stimmen aus der Praxis

Das fusionsLAB zeigt Schülerinnen und Schülern, dass mit der Fusionsenergie eine umweltfreundliche Energiequelle in Reichweite rückt – und macht den aktuellen Stand der Forschung greifbar. Gerade weil Jugendliche an Zukunftsthemen so interessiert sind, empfehle ich es gerne weiter.

Wolfgang Heinen Physiklehrer und MINT-Koordinator am Couven-Gymnasium, Aachen

Jugendliche wollen gebraucht werden. Eine Nische zu finden, an einer Entwicklung teilzuhaben – das ist für sie enorm wichtig. Genau das ermöglicht dieses Projekt.

Dominik Scheen Physiklehrer und MINT-Koordinator an der Städtischen Gesamtschule Aachen Brand

Viele Jugendliche blicken gerade nicht optimistisch in die Zukunft. Umso wichtiger, ihnen Technologien zu zeigen, die Hoffnung machen – wie die Kernfusion. Die Materialien des Fraunhofer ILT leisten dazu einen tollen Beitrag.

Andreas Kral Physiklehrer und MINT-Koordinator am Kaiser-Karls-Gymnasium, Aachen

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