Zukunftsenergie
Das Wissenschaftsjahr 2025
2025 stand in Deutschland im Zeichen des Wissenschaftsjahres 2025 – Zukunftsenergie. Unter der Leitidee „Entdecke die Energie von morgen" drehte sich alles um die Frage, wie eine klimaneutrale, verlässliche und sozial gerechte Energieversorgung gelingen kann.
Das Wissenschaftsjahr ist eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Seit mehr als zwei Jahrzehnten fördern sie den öffentlichen Dialog zu Wissenschafts- und Forschungsthemen. Am 1. April 2025 wurde das Wissenschaftsjahr offiziell eröffnet.
Ziele des Wissenschaftsjahres
Zentrale Themen
Formate und Aktivitäten
Wirkung und Erfahrungen
Das Wissenschaftsjahr hat gezeigt, dass die Energiewende dann auf Interesse stößt, wenn sie mit konkreten Alltagsfragen verknüpft ist – etwa zum Heizen, zur Mobilität oder zu Industriearbeitsplätzen.
Durch interaktive Formate konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene eigene Fragen stellen und mit Forschenden direkt diskutieren. Die Verbindung von Wissenschaftskommunikation und Partizipation erwies sich als besonders wirksam, um komplexe Themen der Energieforschung zugänglich zu machen.
Das fusionsLAB im Wissenschaftsjahr
Als eines der 18 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekte im Wissenschaftsjahr 2025 hat das Verbundprojekt des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT und tinkerbrain – Institut für Bildungsinitiativen dazu beigetragen, das Thema Fusionsenergie für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 erlebbar zu machen.
Die Materialien sind flexibel einsetzbar: als Projektwoche oder als 90-Minuten-Einheit im regulären Unterricht. Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erforschten Jugendliche, welche Rolle die Fusionenergie als Zukunftstechnologie für die Energieversorgung spielen könnte. Durch Workshops, Planspiele und interaktive Materialien entstanden neue Zugänge zu einem komplexen Forschungsthema.
Die entwickelten Bildungsmaterialien stehen ab sofort allen interessierten Schulen zur Verfügung.
Quellen: wissenschaftsjahr.de · BMFTR